„Kommunikation ohne Fäuste!“ … „Philosophie gegen das Schweigen.“ …

Von März bis Juni 2014  kutschierte ein weißer Lieferwagen durch Wien, öffnete seine Ladefläche und lud zum Dialog ein.
Viele Schüler und Schülerinnen stellten sich vielen Fragen, wie z.B. „Welche Sprachen sprichst du?“,  „Wann darf man Regeln brechen bzw. nicht brechen?“, „Was wünsche ich mir von anderen?“

Das Projektziel?

Interkultureller Dialog ist die Basis für ein gelungenen soziales Miteinander in einer zunehmend globalisierten Welt. Gerade im 10., 15. und 16. Bezirk gehören Mehrsprachigkeit und Pluralität zum Alltag. Eine ganz besonders wichtige Schnittstelle sind die ortsansässigen Schulen, die auch ein Berührungspunkt zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern sind. Das Erlernen des interkulturellen Dialogführens als Werkzeug ist gerade im schulischen Umfeld wichtig, um kulturelle Spannungen zu neutralisieren, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen, gewaltfreie Kommunikation zu üben und sich auf einen gemeinsamen Denkprozess einzulassen, in denen sich die unterschiedlichen DialogpartnerInnen gleichwertig gegenüber stehen. Ziel ist es, die SchülerInnen für einen alternativen Weg des „Kennen-Lernens“ zu sensibilisieren und einen kreativen Umgang mit Differenzen und anderen Ansichten zu üben. Destruktive Konfliktaustragungen reduzieren sich überall dort, wo Menschen andere Kommunikationsformen kennen- und anzuwenden gelernt haben.

Am 26. Juni 2014 fand die öffentliche Abschlusspräsentation des Vielfalter-Projekts am Kardinal-Rauscher-Platz, 1150 Wien statt. Feine Gespräche und gute Musik inklusive.